Adresse : Tierschutzverein Oer-Erkenschwick e.V., Postfach 1330, An der Feuerwache 12, 45739 Oer-Erkenschwick

Ian (vor-)vermittelt

Ingo und Ian (beide ca. 2020 geboren) kamen ursprünglich aus einer Gruppe unkastrierter Böckchen als Fundtiere zu uns.

Sie wiesen Bissverletzungen auf, da sie sich untereinander attackiert hatten. Die sind nun lange verheilt, alle Böckchen wurden kastriert und neu miteinander vergesellschaftet. Sie haben sich gut erholt und ihr Fell ist mittlerweile weich und dicht, sodass es nur noch während des Fellwechsels gebürstet werden muss.

Ian ist ein Widder-Böckchen mit ruhigem Charakter und ist durchaus menschenbezogen. Sein gesundheitliches Handicap ist ein sogenanntes "Cherry eye". Das Auge muss aber aktuell nicht behandelt oder operiert werden. Hierzu liegt uns eine schriftliche tierärztliche Stellungnahme vor, die gerne eingesehen werden kann. Zudem ist es nun schon über längere Zeit nicht mehr herausgetreten, sodass man davon ausgehen kann, dass es stressbedingt auftritt.

Von Ingo musste sich Ian leider verabschieden. Er hatte einen Darmtumor und musste erlöst werden. Nun trauert Ian und sucht dringend wieder nette Gesellschaft!

Ian ist gegen RHD 1 + 2 und Myxomatose geimpft (Jahresimpfung).

Er ist bereit für ein "Kaninchenleben 2.0"!!

Stand: März 2024

Lebens-Plätze für "wilde Feger" und "Mäusefänger" gesucht - so kann es gelingen :-)

Verschmuste, anhängliche Katzen finden im Tierheim häufig schnell ein neues Zuhause. Schwierig wird es bei Tieren, die von Geburt an fast keinen Menschenkontakt hatten und quasi als Streuner groß geworden sind.

Das sind -trotz bereits jahrelang bestehender Kastrationspflicht- leider mehr als genug.

Und genau um diese Katzen geht es!

Manch einer hätte vielleicht ein Plätzchen für diese Tiere und wir haben es schon häufiger erlebt, dass es an einem "ausbruchsicheren Raum" zur Eingewöhnung fehlte und sich ein Platz auf Lebenszeit für diese Mäusefänger so zerschlagen hat.

Aber daran soll es künftig nicht mehr scheitern!

Wir konnten uns -Dank einer großzügigen Spende- ein mobiles Auswilderungsgehege zulegen. Dieses kann drinnen (z.B. Tenne, Pferdebox, Schuppen o.ä.) oder auch draußen (dann an einem möglichst geschützten Ort) aufgebaut werden.

Nach einer ca. 6-wöchigen Eingewöhnungszeit erkennen die meisten Katzen den Ort als ihr neues Zuhause oder Territorium an.

Hier möchten wir Ihnen gerne vorstellen, wie dieses Gehege aussieht und wir Sie sich den Ablauf vorstellen können.

Die Grundfläche des Geheges können wir auf die möglichen Gegebenheiten abstimmen (2x3 m oder 3x3 m).

Zusätzlich kann eine Schleuse angebracht werden, damit das Gehege sicher betreten werden kann, ohne dass die dort untergebrachten Katzen ungewollt hinausgelangen können.

Nach dem Aufbau erfolgt die Einrichtung, damit sich die "Bewohner" in der Eingewöhnungsphase so wohl wie möglich fühlen.

Sicherlich ist hierbei auch auf jahreszeitliche Bedürfnisse zu achten (die Bilder zeigen eine Auswilderung im November/Dezember).

Ansonsten geben Versteckmöglichkeiten den Katzen Sicherheit und Rückzugsmöglichkeiten.

Natürlich sind auch Katzentoiletten vorhanden.

Der Futterplatz ist abgedeckt unter einer zweckentfremdeten Haube einer Katzentoilette untergebracht und ist mit einem Fliegennetz geschützt. Die Katzen haben das schnell toleriert.

Die angebrachte Wildtierkamera zeigt uns das Verhalten der Tiere in der Zeit der Eingewöhnung.

Nach ca. 6 Wochen wird mit der Öffnung der Gehegetür begonnen. Die künftigen Futter- und Schlafplätze sollten dann schon vorhanden bzw. eingerichtet sein, damit eine Orientierung dorthin erfolgen kann.

Die Kamera ermöglicht uns zu verfolgen, inwieweit das Gehege noch als Rückzugsort genutzt wird.

Danach richtet sich der Zeitpunkt des Gehege-Abbaus.

Haben Sie ein Plätzchen für Mäusefänger, die kein Fan menschlicher Schmuseeinheiten sind und sind Sie bereit, für diese Katzen zu sorgen?!

Oder kennen Sie jemanden, bei dem die Katzen ein solches Zuhause finden könnten?

Für Fragen und nähere Informationen stehen wir Ihnen natürlich sehr gerne zur Verfügung.

Melden Sie sich einfach telefonisch (02368 / 692855) auf unserer Tierschutzanlage. Man wird Ihr Anliegen in der Regel weiterleiten und wir melden uns dann bei Ihnen zurück.

Oder schreiben Sie uns eine E-Mail: kontakt@tierschutzverein-oe.de

Wir bedanken uns schon jetzt vielmals - auch, bzw. vor allem im Namen unserer scheuen und wilden Samtpfoten!!